Regionale Krimis

 

 

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Mord beim Baumblütenfest

Der erste Fall für Toni Sanftleben

Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem
Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah?

Geheimnisvolle Orte

Toni Sanfleben ermittelt weiter ...

Am Ufer der Havel wird ein junger Mann erschossen, sein bester Freund verschwindet spurlos. Es ist der Sohn einer Potsdamer Staatsanwältin, die viele Feinde hat. Für Hauptkommissar Toni Sanftleben beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Entschlossen ermittelt er in den Beelitzer Heilstätten und an anderen gespenstischen Orten, die dem Verfall preisgegeben sind. Doch die Ruinen sind bewohnt und werden mit allen Mitteln verteidigt …

Mörderisches Brandenburg

Sanftlebens dritter Fall

Leseprobe:


Das Vorschiff der MS »Beate« erreichte die Brücke, und in diesem Moment ließ der Mann sich fallen. Mit einem lauten Scheppern landete er auf den Platten, die über dem Frachtraum lagen. Er federte den Aufprall ab und richtete sich auf. Aus einer Scheide zog er ein Messer. In seinem Gürtel steckte ein schwarzes Netz. Dann sprang er in den Gang, der zwischen Reling und Frachtraum verlief. Seitz hatte dem Geschehen wie einem spannenden Fernsehfilm zugeschaut. Jetzt begriff er, dass er ein Teil dieses Schauspiels war. Der Mann hatte es auf ihn abgesehen. Also
waren sie aufgeflogen. Sie hatten Mächte herausgefordert, die sie nicht kontrollieren konnten, und die Bluthunde hatten die Jagd eröffnet. Der Mann näherte sich schnell, und Seitz kapierte, dass er handeln musste. Über Bord zu springen würde nichts bringen. Der Mann würde ihn verfolgen, bis er es zu Ende gebracht hatte. Seitz musste hier und jetzt eine Entscheidung herbeiführen.
Aus der Schublade riss er die Signalpistole und steckte die Patrone hinein. Er stieß die Tür auf, trat aus dem Ruderhaus und visierte den Mann an, der überrascht stehen blieb.

Spionage, Macht und Gier

Enne von Lilienthals erster Fall

Enne von Lilienthal, pensionierte Ermittlerin des LKA Berlin, findet auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof eine Leiche, deren Finger wie zum Schwur erhoben sind. Ennes Sohn, Hauptkommissar in Potsdam, ermittelt, und Enne mischt zu seinem Ärger mit. Die Spuren führen in die jüngste Vergangenheit und weiter zum Auslandsspionagedienst der DDR. Es geht um Macht, Gier und verschmähte Liebe. Aber dann kommt alles ganz anders.

Die Toten vom Oderbruch

Enne von Lilienthal ermittelt ...

Eine Leiche in ritueller Demutsgeste in einem berühmten Kloster in Brandenburg: Das gefällt Enne von Lilienthal, ehemalige Fallanalytikerin des LKA Berlin, überhaupt nicht. Und dann wird auch noch der Pfarrer tot aufgefunden. Schritt für Schritt kommen Enne und ihr Sohn Maik, KHK in Potsdam, einem Familiengeheimnis auf die Spur – doch damit ist der Fall noch lange nicht gelöst. Als Enne erkennt, wie tief sie in die Vergangenheit eintauchen muss, ist sie längst in tödlicher Gefahr.

Schweigen ist Gold

Der dritte Fall für Enne von Lilienthal

Leseprobe:

Mit der Grabegabel kennzeichnete er die Stelle. Brummte mehr, als dass er sang: »Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.« Wechselte das Arbeitsgerät, stach mit dem Spaten Vierecke heraus und trug das Erdreich ab. In
der Ferne hörte er Donnergrollen, dann erklang das Trommeln von »Little Drummer«. Hartwig zog sein Smartphone aus der Hemdtasche. Als er die Nummer auf dem Display erkannte, wischte er sie weg und schaltete das Gerät aus. Grub weiter. Clärchen schlug an. Verdammt, warum hatte er den Hund nicht zu Hause gelassen? Das Bellen konnte Leute anlocken. Er stieß den Spaten so tief in den Boden, dass er stecken blieb, lief zu seinem Rucksack, zog einen Blechnapf heraus, füllte ihn mit Wasser aus einer Flasche und stellte ihn vor das Tier. Dankbar blickte Clärchen ihn an und schlabberte das kühle Nass. Erste Regentropfen klatschten auf Hartwigs nackte Arme. »Na siehste«, brummte er und strich dem Tier über den
Kopf. Das Gewitter kam näher. Er musste sich beeilen. Nur noch eine  Viertelstunde, dann würde er Schluss machen. Das dauerte ihm alles viel zu lange, und er hatte noch jede Menge zu tun. Zu Hause stapelte sich das Material. Erneut griff er nach dem Spaten, als der Hund lang gezogen heulte. »Aus!«, brüllte
Hartwig. Schwankte, griff sich an die Brust. Schaute auf seine Hand. Sie war blutverschmiert. Der Boden unter ihm bewegte sich. Brennende Hitze umschloss ihn. Er riss den Mund auf, doch der Schrei kam nicht mehr über seine Lippen.

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